Osteopathie

 

 

 

Bei einer osteopathischen Behandlung verwendet der Osteopath/ die Osteopathien sanfte Zug- und Druchbewegungen sowie leichtes Halten verschiedener Punkte, um Muskeln, Knochen, Organe und Nerven wieder in ihren natürlichen Fluss zu bringen.

 

Warum Osteopathie?

 

Die meisten von uns führen ein eher nach vorne gerichtetes Leben. Wir sitzen viel, beugen uns nach vorne usw. Dadurch entstehen muskuläre und fasziale Ungleichgewichte und die Körpervorderseite gerät unter Spannung. Reflektorisch spannen wir die Rückenmuskulatur an, um uns wieder aufzurichten. Nach einiger Zeit produziert unser Körper mögloicherweise Schmerzen, um uns mitzuteilen, dass wir unsere Balance ändern sollten. Tun wir dies nicht können z.B. ein Bandscheibenvorfall oder auch Probleme mit inneren Organen die längerfristige Folge sein. Ziel des/der Osteopathen/in ist es, in der Untersuchung Dysfunktionen auszuspüren und Ungleichgewichte zu beseitigen, um die Beweglichkeit der/des Patientin/en zu verbessern. Dadurch nimmt der Schmerz ab und es ist wieder mehr Selbstkontrolle möglich.

 

Was ist Osteopathie?

 

„Wenn alle Systeme des Körpers wohlgeordnet sind, dann herrscht Gesundheit." Andrew Taylor Still – Gründer der Osteopathie

 

Die Osteopathie eine eigenständige ganzheitliche Form der Medizin, bei der sowohl die Diagnose als auch die Behandlung mit den Händen erfolgt. Dabei wird den Ursachen von Krankheit und Störungen, wie zum Beispiel Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auf den Grund gegangen und der Menschen in seiner Gesamtheit behandelt. Ziel osteopathischer Behandlungen ist es, Blockaden, Gewebespannung zu lösen, Beweglichkeit wiederherzustellen und die körpereigenen Selbstheilungs- und Selbstregulationskräfte zu (re)aktivieren.

 

Die Osteopathie gliedert sich in

  • parietale Osteopathie (Behandlung von Muskeln und Gelenken)
  • craniosakrale Osteopathie
  • viszerale Osteopathie

Diese drei  Gebiete können nur effizient funktionieren, wenn sie in eng und gut koordiniert zusammenarbeiten. 

 

Durch meine 5jährige Ausbildung bin ich für alle drei Methoden qualifiziert.

 

Parietale Osteopathie

Das erste Gebiet die parietale Osteopathie setzt den Fokus auf Faszien, Muskeln, Knochen und Gelenken, und stellt die traditionelle Basis der Osteopathie dar. Der Behandlung geht eine präzise Anamnese, die sowohl Bewegungstests als auch Abtasten beinhaltet, voraus. Dies ist die Ausgangsbasis für eine ganzheitliche osteopathische Behandlung. In der Behandlung lokalisiert der Osteopath die Blockaden in deinem Körper, denn häufig ist der Ort der Symptome nicht identisch mit dem der Ursache. Beispielsweise können Symptome wie Schwindel oder Ohrengeräusche ein blockierter Halswirbel zugrunde liegen. Herzschmerzen können von der Brustwirbelsäule kommen, Kopfschmerzen von einem verstauchten Fußgelenk oder Verdauungsbeschwerden von der Lendenwirbelsäule.

 

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie mobilisiert Organe, löst Verklebungen und drainiert gestautes Gewebe.  Dadurch wird die natürliche Funktion der Organe unterstützt, die Selbstheilungskräfte angeregt und krankhafte Mechanismen aufgelöst. Rückenschmerzen können beispielsweiße von einer Eingeschränkten Funktion des Darms entstehen. Zyklus- und Menstruationsstörungen die Folge von einer Senkungen der Gebärmutter, Blase oder Nieren sein. Organe sind vom Bauchfell, einem bindegewebigen Netz, umhüllt und durch Faszien mit anderen Organen verbunden. Ziel dieser Therapie ist es, Bewegungseinschränkungen zu beheben und fehlende Flexibilität des Organs wiederherzustellen. Die Organe weisen eine tastbare Rhythmik vergleichbar mit Atmungsbewegungen auf. Einem Osteopath ist es möglich, diese Eigenbewegungen zu ertasten und in folge dessen mit Hilfe einer sanften Förderung dieser Bewegung die Vitalität des Organs anzuregen. Die gestörte Mobilität wird manuell korrigiert und so die Funktion des Organs normalisiert. Die Therapie fokussiert sich auf die Bewegung der Organe zueinander und den umliegenden Muskeln und Faszien. So werden die Beschwerden direkt, sanft und oft mit schnellem Erfolg behandelt.

 

Craniosakrale Osteopathie

Die kraniosakrale Osteopathie fördert die Mobilität von Schädelknochen bis Kreuzbein. Der Grundgedanke besteht darin, dass der Fluss des Gehirnwassers (Liquor cerebrospinalis) in einem Rhythmus von 6-12 Zyklen/Minute vom Schädel (Kranio) bis zum Kreuzbein (Sacrum) essentiell für dein Wohlbefinden ist. Störungen oder Blockaden im Bindegewebe des kraniosakralen Bereichs haben einen großen Einfluss auf das gesamte Gefäßsystem des Körpers. Dieser Gehirnwasserfluss versorgt und schützt empfindliche Nervenstrukturen. Entsteht eine Störung des Gehirnwasserflusses, so kann dies eine Vielzahl von Beschwerden verursachen. Durch die Therapie werden Blockierungen dieses Flusses erspürt und durch spezielle, sanfte Drucktechniken gelöst. Dadurch können die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und eine Heilung eingeleitet werden.

 

Wie läuft eine osteopathische Behandlung in meiner Naturheilpraxis ab?

  • 1.Sitzung (60 bis 90 min.): Nach einer ausführlichen Anamnese und osteopathischen Untersuchung behandle ich meistens erst allgemein
  • Folgesitzungen (ca. 60 min.):  Gespräch über Veränderungen und spezifischere Behandlung

 

Was kostet eine osteopathische Behandlung in meiner Naturheilpraxis?

  • Selbstzahler: 95 Euro pro Behandlung
  • privatversicherte und mit Zusatzversicherung für Heilpraktikerleistungen: nach Gebührenordnung für Heilpraktiker
  • für einen Zuschuss über Ihre gesetzliche Krankenkasse, informieren Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse. Aufgrund meiner 5jährigen Osteopathieausbildung ist eine Bezuschussung bei einigen gesetzlichen Krankenkassen möglich.

Hier finden Sie mich

Naturheilpraxis Katrin Sturm
Beim Schnarrbrunnen 15
86150 Augsburg

 

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